Am 7. Juli 2026 ab 18 Uhr c.t. hält Prof. Dr. Cordula Grewe von der Indiana University Bloomington im Erwin-Panofsky-Hörsaal, ESA C einen Vortrag mit dem Titel „Heimat-Blicke. Vom Wanderer über dem Nebelmeer bis zu Winnetou im Sonnenuntergang“.
Cordula Grewe ist Agathe-Lasch-Gastwissenschaftlerin am Kunstgeschichtlichen Seminar. Mit Cordula Grewe bringt die von der Stabsstelle geförderte Gastprofessur eine der international führenden Wissenschaftlerinnen der europäischen Moderne nach Hamburg. Bekannt für ihre Arbeiten zur Romantik, religiösen Erweckung und „Papierkultur” des „langen“ 19. Jahrhunderts, hat Cordula Grewe intensiv über Wort-Bild-Beziehungen und visuelle Frömmigkeit, über Kunstkritik, Kunsttheorie und Ästhetik sowie die politische Funktion von Kunst publiziert. In den letzten Jahren hat Cordula Grewe ihre Forschung auf Fragen des 20. und 21. Jahrhunderts ausgedehnt; zu ihren Forschungsthemen gehören Überlegungen zu einer modernen Theo-Ästhetik (von Ingres bis Michael Triegel und der Leipziger Schule), zum Körper als Medium (von Lady Emma Hamilton bis Nicki Minaj) sowie zur Kunst im Dritten Reich und dessen kulturellem Erbe als Schwerpunkte. Die Arbeit an diesem prekären Erbe bildet nun auch den Rahmen für ihre Forschung in Hamburg – und zugleich das Thema ihres Seminars im Sommersemester 2026.
Mehr über Cordula Grewe erfährst du hier: https://www.kulturwissenschaften.uni-hamburg.de/ks/ueber-das-institut/aktuelles-hauptorder/willkommen-neue-mitarbeiter.html